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<strong>Vor 85 Jahren: Die Ermordung von Guy Môquet in Châteaubriant</strong>

Vor 85 Jahren: Die Ermordung von Guy Môquet in Châteaubriant

Vor 85 Jahren, am 22. Oktober 1941, wurde der junge Kommunist Guy Môquet im Alter von 17 Jahren von den Hitler-Faschisten als Geisel in Châteaubriant, der französischen Partnerstadt Radevormwalds, in einem Racheakt ermordet. Er war gemeinsam mit anderen politischen Gegnern des Regimes von der französischen …

<strong>Eine Schlussfolgerung aus Sachsen-Anhalt: Zusammenhalten gegen Faschisten – Runder Tisch unterstützt CSD Remscheid</strong>

Eine Schlussfolgerung aus Sachsen-Anhalt: Zusammenhalten gegen Faschisten – Runder Tisch unterstützt CSD Remscheid

Iin Sachsen-Anhalt besteht die Möglichkeit einer AfD-Minderheitenregierung. Das würde verschiedenste, erhebliche Auswirkungen haben. Ihre politischen Gegner wie auch gesellschaftliche Minderheiten müssen mit verschärfter Verfolgung und Unterdrückung rechnen – Nie wieder ist jetzt. Die Politik des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt (CSU) zur umfassenden Ausweitung der Befugnisse für …

<strong>Die Schändung der Gedenkstätte des KZ Kemna ist zwangsläufig politisch</strong>

Die Schändung der Gedenkstätte des KZ Kemna ist zwangsläufig politisch

Bereits am 30. Mai dieses Jahres wurden am Nachmittag zwei Bronzetafeln an der Gedenkstätte des KZ Kemna gestohlen. Auch etwa 200 Menschen aus Radevormwald waren hier während der ersten Jahre des Terrors der Hitler-Faschisten unter widrigsten Umständen gefangen gehalten, misshandelt und gefoltert worden.

Das Mahnmal wurde zum 50. Jahrestag der Errichtung des Lagers gegenüber dem ehemaligen Fabrikgelände eingeweiht, wobei der Jugendring Wuppertal eine tragende Rolle hatte. Dieser erklärte nach der Tat völlig richtig: „Es steht für die Verantwortung, die Geschichte nicht zu vergessen.“ Barbara Herfurth-Schlömer, Theologin und Leiterin des Projekts für den geplanten Gedenk- und Lernort Kemna des evangelischen Kirchenkreises Wuppertal erklärte: „Wir verurteilen diese Tat auf das Schärfste. In einer Zeit, in der demokratische Werte und historisches Bewusstsein gestärkt werden müssen, ist ein solcher Vorfall besonders erschütternd.” Der Runde Tisch gegen Rechts stimmt dem zu und erklärt:

Die Schändung der Gedenkstätte ist objektiv ein Angriff auf die Erinnerung an den Hitler-Faschismus und die Würdigung seiner Opfer und des Widerstands.

Befremdlich finden wir die Reaktion der Wuppertaler Polizei: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen keine Hinweise vor, die auf ein religiöses oder politisches Motiv schließen lassen.“ Viel plausibler finden die Ermittler, dass es sich um Metalldiebstahl handele, denn die Tafeln waren aus Bronze und Bronze habe einen erheblichen Schrottwert.

Es ist erschütternd, dass die Polizei in einem Anschlag auf eine antifaschistische Gedenkstätte, die in der Vergangenheit schon das Ziel faschistischer Angriffe war, keinen Hinweis auf ein politisches Motiv zu erkennen imstande ist, und stattdessen (übrigens unseres bisherigen Kenntnisstands nach tatsächlich ohne Hinweis) einfach von einem Metalldiebstahl ausgeht – das Mahnmal also auf seinen Schrottwert reduziert.

Wir fordern von der Polizei Wuppertal ernsthafte Ermittlungen, und das bedeutet auch einen möglichen faschistischen Hintergrund ernst zu nehmen!

Der Runde Tisch gegen Rechts hat bereits in der Vergangenheit Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem KZ Kemna organisiert und sich aktiv an dem Gedenken beteiligt. Die Kemna ist Teil unserer Geschichte – Teil der Geschichte der faschistischen Unterdrückung und des antifaschistischen Widerstands im Bergischen Land.

Wir sehen uns durch diesen Anschlag herausgefordert, die grausame Wirklichkeit der faschistischen Diktatur nicht nur zu bewahren, sondern sie bewusster zu machen. Wir wollen für die zweite Jahreshälfte eine weitere Veranstaltung zum KZ Kemna organisieren und laden zur freiwilligen Mitarbeit ein und rufen zu einem Ideenwettbewerb auf – ob Jugendliche oder Senior:

Lasst uns gemeinsam dem Andenken an die Opfer und den Widerstand gegen den Faschismus die Geltung zu verschaffen, die sie verdienen.

Alle zusammen gegen den Faschismus!

Eure Vorschläge und Ideen zu einer wirksamen und würdigen Aktion zum Gedenken an das KZ Kemna bitten wir Euch, per E-Mail an vorstand@rtgr.de zu schicken.

Weitere Informationen:
KEMNA – Das bergische Konzentrationslager 1933 – 1934:
https://www.kemna-erinnern.de/startseite.html

Angaben zum Bild:

Bild: Frank Vincentz
Lizenz: CC BY-SA 3.0

<strong>Erklärung des Runden Tisches zur Demonstration und Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung am 22.04.26</strong>

Erklärung des Runden Tisches zur Demonstration und Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung am 22.04.26

Wir freuen uns über die erfolgreiche Kundgebung und Demonstration, die wir am vergangenen Mittwoch gemeinsam mit den Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) Radevormwald durchgeführt haben. Mit dem Runden Tisch gegen Rechts und den Jusos demonstrierten in der Spitze über 100 Menschen mitten in …

<strong>Jusos und Grüne demonstrieren gemeinsam mit Rundem Tisches gegen Rechts</strong>

Jusos und Grüne demonstrieren gemeinsam mit Rundem Tisches gegen Rechts

Unser Hauptanliegen ist der Kampf gegen den modernen Faschismus. In Radevormwald heißt das vor allen Dingen: die AfD. Jusos und Grüne teilen dieses Anliegen und wir begrüßen grundsätzlich, dass die Jusos ihrerseits, wenn auch unabhängig von uns, sofort die Initiative zu Protesten ergriffen hatten, denen …

<strong>Demo gegen AfD-Veranstaltung in Radevormwald: Die echten Verbrecher sind hellblau!</strong>

Demo gegen AfD-Veranstaltung in Radevormwald: Die echten Verbrecher sind hellblau!

In Radevormwald, einer Stadt mit einer unterdurchschnittlichen Verbrechensstatistik, aber einer im Oberbergischen Kreis überdurchschnittlichen Statistik im „Phänomenbereich“ „Politisch motivierte Kriminalität -rechts-“, organisiert die AfD zum 22. April (zwei Tage nach Hitlers Geburtstag) im Bürgerhaus eine Veranstaltung mit dem Titel „Kriminalität, Clans, Kontrollverlust – Was läuft falsch in NRW?“ Ja, was wohl! Während die Kriminalität mit aller Gewalt (leider auch von führenden Vertretern der Union) groß geredet und dann den Migranten zugeschoben wird, ist eine faschistische Partei wie die AfD weiterhin nicht verboten und darf auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ihr Unwesen treiben.

Gerade in Radevormwald wissen wir um die enge Verbundenheit zwischen der AfD und der gewaltbereiten Kameradschaftsszene aus dem Umfeld des ehemaligen „Freundeskreises Radevormwald“, die seit der gemeinsamen Vergangenheit in der faschistoiden „Bürgerbewegung pro NRW“ besteht. In jedem Wahlkampf erleben wir zusehends mehr Angriffe auf die Wahlwerbung demokratischer Parteien, aber auch darüber hinaus werden Einrichtungen wie die Parteibüros von SPD und Grünen immer wieder angegriffen.

Die AfD scheint in Radevormwald davon ablenken zu wollen, von wem das Verbrechen ausgeht. Deswegen rufen wir zu einer Kundgebung mit Demonstration am 22. April ab 17:30 Uhr auf dem Marktplatz auf. Von dort werden wir zum Schloßmacherplatz ziehen, um vor dem Bürgerhaus zu protestieren. Alle Demokraten sind, über weltanschauliche Grenzen hinweg, willkommen. Am offenen Mikrofon darf jeder auf antifaschistischer Grundlage sprechen. Alle sollen ihre eigenen Schilder, Plakate, Transparente und Flaggen mitbringen – für einen breiten und bunten Protest!

Je lauter die Lügner werden, desto wichtiger ist es, dass wir gemeinsam mit vielen anderen die Wahrheit auf die Straße tragen!

Wir bleiben dabei:
Kein Raum für die AfD! Für ein Verbot der AfD – sofort!

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Vorbereitungstreffen am 20. April 

Am Montag, den 20. April, laden wir alle demokratischen Parteien, Glaubensgemeinschaften, Vereine und interessierte Einzelpersonen ab 18 Uhr zu einem öffentlichen Vorbereitungstreffen von Kundgebung und Demonstration in den Nebenraum der Café-Kneipe “Zum Rathaus” in der Oststraße 17 ein.

<strong>Internationale Wochen gegen Rassismus in Radevormwald: „Gemeinsam im Ort – gleich an Würde“</strong>

Internationale Wochen gegen Rassismus in Radevormwald: „Gemeinsam im Ort – gleich an Würde“

Austausch & Diskussion zu Diskriminierung im öffentlichen Raum – eine Veranstaltung vom Runden Tisch gegen Rechts und der Integrationsagentur der Caritas Oberberg Wann? Samstag, 21. März – 16:00 UhrWo? Im Mehrzweckraum des Bürgerhauses Radevormwald (Schloßmacherstr. 4, 42477 Radevormwald) In einem Impulsbeitrag wird Jamel Othmani (Caritas) aus …