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Nächster Runder Tisch gegen Rechts am 30.11.22

Nächster Runder Tisch gegen Rechts am 30.11.22

Gegen die zunehmenden Aktivitäten der neofaschistischen und rechten Szene in Radevormwald haben wir im letzten Monat unser eigenes Engagement erfolgreich ausgebaut. Zu Auswertung, Information und Planung der weiteren Arbeit laden wir zum Runden Tisches gegen Rechts am Mittwoch, den 30.11.2022, um 18:30 Uhr in den 

Warum sollte keine Straße nach Carl Diem benannt sein?

Warum sollte keine Straße nach Carl Diem benannt sein?

Von 1936 bis 1945 hatte er die Leitung des Internationalen Olympischen Instituts (IOI) in Berlin inne. 1939 wurde er vom Reichs-sportführer mit der Leitung der Auslands-abteilung des Nationalsozialistischen Reichs-bundes für Leibesübungen (NSRL) betraut. In einem Aufsatz im Reichssportblatt vom 25. Juni 1940 rühmte er „mit 

Warum sollte keine Straße nach Ritter von Halt benannt sein?

Warum sollte keine Straße nach Ritter von Halt benannt sein?

Halt trat am 1. Mai 1933 in die NSDAP (Mitgliedsnummer 3.204.950) und in die SA ein, wo er Oberführer wurde.

Er gehörte zum Freundeskreis Reichsführer SS. Als Vorstandsmitglied der Deutschen Bank leistete er wiederholt erhebliche Spendenzahlungen an die SS. Mit dem Freundeskreis Himmler besichtigte Halt 1937 das KZ Dachau, während die KZ-Häftlinge ihrer Arbeit nachgingen, und 1939 das KZ Oranienburg. 1937 wollte v. Halt in die SS übertreten, was jedoch am Widerstand von Stabschef Lutze scheiterte.

1936 hatte Halt bei den Olympischen Spielen in Berlin maßgeblichen Anteil an der Ausladung der damals überragenden Hochsprung-Leichtathletin Gretel Bergmann.

Er blieb durch sein Bekenntnis zur NSDAP an der Spitze der deutschen Leichtathletik, in der Funktion als Leiter des Fachamtes für Leichtathletik.

Mitte April 1945 wurde er zum Volkssturm eingezogen und nahm dort eine Führerposition ein. Am 7. Mai 1945 wurde er von sowjetischen Streitkräften gefangen genommen und als ‘leitende Persönlichkeit der Wirtschaft’ registriert.

Warum wurde nach diesem Menschen eine Straße benannt?

Halt und auch Carl Diem sind Beispiele für das Scheitern der “Entnazifizierung” in Westdeutschland. Im Januar 1950 kam er frei, kehrte nach München zurück und arbeitete bei der Bayerischen Creditbank. Er wurde 1952 Aufsichtsratsmitglied der Süddeutschen Bank in München. Trotz andauernder medialer Kritik zwischen 1951 und 1960 aufgrund seiner Stellung im Nationalsozialismus wurde er Präsident des westdeutschen Olympischen Komitees. (Quelle für diese Informationen: Wikipedia)

Unterstützen Sie die Umbenennung der Straße mit Ihrer Unterschrift:

Hier können Sie den Flyer des Runden Tischs zur Umbenennung der Ritter-von-Halt-Straße und der Carl-Diem-Straße herunterladen.

<strong>Reges Interesse für Kampagnenstart „Radevormwald gegen Rechts“</strong>

Reges Interesse für Kampagnenstart „Radevormwald gegen Rechts“

Der heutige Aktionsstand des Runden Tisches gegen Rechts konnte sich über reges Interesse freuen. In rund 4 Stunden wurden ca. 200 Aufkleber „Radevormwald gegen Rechts“ und 100 Flugblätter „Gemeinsam handeln gegen Rechts“ verteilt. In ca. 30 längeren Einzelgesprächen zeigte sich ein großer Zuspruch unter der 

Runder Tisch stellt Bürgerantrag auf Kampagnen-Beflaggung des Kreisels gegen Rechts

Runder Tisch stellt Bürgerantrag auf Kampagnen-Beflaggung des Kreisels gegen Rechts

Am vergangenen Dienstag haben sich AG und Vorstand des Runden Tisches gegen Rechts zum dritten Mal zur Beratung und Planung der weiteren Arbeit getroffen. Da wir bislang keine Reaktion des Bürgermeisters auf unseren Vorschlag für eine Beflaggung des Kreisels und städtischer Gebäude als klares Zeichen 

<strong>Kampagnenstart „Radevormwald gegen Rechts“ am 19.11.</strong>

Kampagnenstart „Radevormwald gegen Rechts“ am 19.11.


Die Vorbereitungen für den 19.11. sind abgeschlossen – zwei neue Aufkleber liegen für die Verbreitung ab kommenden Samstag bereit. Zusätzlich haben wir eine kleine Erstauflage querformatiger Kampagnen-Flaggen produziert, die Bürger:innen erwerben und dann im wahrsten Sinne des Wortes Flagge gegen Rechts zeigen können.

Stadt verweigert Einsicht in Pressemitteilung zum “Bündnis für Demokratie”

Stadt verweigert Einsicht in Pressemitteilung zum “Bündnis für Demokratie”

Antrag nach IFG NRW gestellt Aus der Presse erfuhren wir von der Gründung des “Radevormwalder Bündnis für Demokratie” (Bergische Morgenpost, 9. November 2022, S. D3). Der Berichterstattung nach handelt es sich um ein reines Parteienbündnis, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegründet wurde und scheinbar auch 

Antwort auf den Leserbrief von Carmen Abel

Antwort auf den Leserbrief von Carmen Abel

Leserbrief: Neustart des Runden Tisches gelungen? 7.11.2022 Erstveröffentlichung auf: https://www.stadtnetz-radevormwald.de/article76871-2075.html War die Veranstaltung am 26.10.22 satzungsgemäß? Meines Wissens nach waren Carsten Lahme und Frank Marx der Vorstand des Runden Tisch gegen Rechts.Nach dem Tot von Frank Marx war der Verein inaktiv.Die Unterlagen waren irgendwo im 

Runder Tisch schlägt städtische Flaggen als Zeichen gegen Rechts vor

Runder Tisch schlägt städtische Flaggen als Zeichen gegen Rechts vor

Der Vorstand des Runden Tisches machte heute in einer Nachricht an Stadt Radevormwald und Bürgermeister Mans einen Vorschlag für städtische Flaggen gegen Rechts und lädt den Bürgermeister zur Teilnahme bei der Vorstellung und Verteilung der Aufkleber zur Kampagne “Radevormwald gegen Rechts” am 19.11. in der Innenstadt ein.

Vorschlag des Runden Tisches für städtische Hochformatflaggen gegen Rechts

Sehr geehrte Herr Bürgermeister Mans,

anliegend möchten wir Ihnen den Vorschlag des Runden Tisches gegen Rechts für städtische Hochformatflaggen als Zeichen für eine bunte Stadtgesellschaft schicken, die vor dem Rathaus und auf dem Kreisel bei der Stadtsparkasse angebracht werden könnten.

Wir unterstützen die bisherigen Initiativen der Stadt, halten es aber für unabdingbar, darüber hinaus das Engagement unserer Einwohnerinnen und Einwohner gegen Rechts zu mobilisieren. Wir laden Sie ebenfalls herzlich zu unserer Aktion am 19.11. ein, bei der wir unsere neue Kampagne vorstellen und die Aufkleber an die Einwohnerinnen und Einwohner verteilen möchten.

Für den Vorstand des Runden Tisches gegen Rechts

– Für Demokratie und Freiheit –

Mit freundlichen Grüßen

gez.

die kommissarischen Vorsitzenden

Fritz Ullmann und Detlef Förster

Schilder gegen Rassismus zum zweiten Mal verschwunden

Schilder gegen Rassismus zum zweiten Mal verschwunden

Runder Tisch gegen Rechts kündigt Aktion zum 19.11. an Am Samstag, den 5. November, teilten Aktivisten des LF mit, dass an zumindest 5 Ortseingängen die Schilder der Stadt „Wir sind bunt! Kein Platz für Rassismus in Radevormwald“ zum zweiten Mal seit ihrer Aufstellung verschwunden sind.