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<strong>Eine Schlussfolgerung aus Sachsen-Anhalt: Zusammenhalten gegen Faschisten – Runder Tisch unterstützt CSD Remscheid</strong>

Eine Schlussfolgerung aus Sachsen-Anhalt: Zusammenhalten gegen Faschisten – Runder Tisch unterstützt CSD Remscheid

Iin Sachsen-Anhalt besteht die Möglichkeit einer AfD-Minderheitenregierung. Das würde verschiedenste, erhebliche Auswirkungen haben. Ihre politischen Gegner wie auch gesellschaftliche Minderheiten müssen mit verschärfter Verfolgung und Unterdrückung rechnen – Nie wieder ist jetzt. Die Politik des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt (CSU) zur umfassenden Ausweitung der Befugnisse für 

<strong>Die Schändung der Gedenkstätte des KZ Kemna ist zwangsläufig politisch</strong>

Die Schändung der Gedenkstätte des KZ Kemna ist zwangsläufig politisch

Bereits am 30. Mai dieses Jahres wurden am Nachmittag zwei Bronzetafeln an der Gedenkstätte des KZ Kemna gestohlen. Auch etwa 200 Menschen aus Radevormwald waren hier während der ersten Jahre des Terrors der Hitler-Faschisten unter widrigsten Umständen gefangen gehalten, misshandelt und gefoltert worden. Das Mahnmal 

<strong>Erklärung des Runden Tisches zur Demonstration und Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung am 22.04.26</strong>

Erklärung des Runden Tisches zur Demonstration und Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung am 22.04.26

Wir freuen uns über die erfolgreiche Kundgebung und Demonstration, die wir am vergangenen Mittwoch gemeinsam mit den Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) Radevormwald durchgeführt haben. Mit dem Runden Tisch gegen Rechts und den Jusos demonstrierten in der Spitze über 100 Menschen mitten in der Woche. Das Linke Forum in Radevormwald (LF), die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) und Volt Oberberg unterstützten die Demo als Organisationen, aber ebenso beteiligten sich Mitglieder der SPD, der Grünen Radevormwald, der Partei Die PARTEI, von „Wir sind mehr im Bergischen“ aus Hückeswagen, “Gevelsberg gegen Rechts” und der Konföderation für Demokratische Rechte in Deutschland (ADHF). Wir danken allen für ihre aktive Teilnahme, sowohl bei der Demonstration, an der Kundgebung, durch eigene Schilder, Plakate, Transparente und Flaggen und Reden. Alle haben zu einem nicht nur lauten, sondern auch bunten Protest beigetragen.

Wir fordern von der Stadt weiterhin: Kein Raum für die AfD!

Der Runde Tisch hält daran fest, dass die Stadt Radevormwald der AfD grundsätzlich keine Räume zur Verfügung stellen sollte, ob nun kostenlos oder nicht. Wir sind der Ansicht, dass der bloße Umstand, dass die AfD – noch – nicht verboten ist, als Begründung für eine Gleichbehandlung mit demokratischen Parteien nicht taugt, zumal auch konkret in Radevormwald der faschistische Charakter der Partei unzweifelhaft ist. So ist Udo Schäfer, die führende Figur der AfD in Rat und Partei, zuvor bei „pro NRW“ und „pro Deutschland“ tätig gewesen – so offen neofaschistische Organisationen, dass die AfD selbst behauptet, gegen sie „Unvereinbarkeitsbeschlüsse“ zu haben. Keine andere Partei, die in Radevormwald offiziell tätig ist, kann mit der AfD gleichgesetzt werden, so streitbar sie in einzelnen Fragen sein mögen. Die Stadtverwaltung tut mit ihrer Politik zur Raumvergabe aber genau das und ermöglicht der AfD praktisch, ihre demagogische Hetze bei Saalveranstaltungen mit dem Anschein der Legitimität zu verbreiten.

Sieg Heil“ aus dem AfD-Umfeld

Zu der Behauptung, die Teilnehmer der AfD-Kundgebung hätten „Sieg Heil“ gerufen, teilen wir mit, dass nach der Aussage der uns bekannten Kundgebungsteilnehmerin eine Person diese verbotene Parole einmal gerufen hat. Sie teilte dies der Polizei mit, die allerdings nicht auf ihre Ansprache reagierte. Ihr gegenüber äußerte eine andere, uns nicht bekannte Teilnehmerin, ein Teilnehmer der AfD-Kundgebung habe einen Hitler-Gruß angedeutet. Wir begleiten die Teilnehmerin bei der strafrechtlichen Aufarbeitung des Vorfalls. Dass die Polizei vor Ort keine Anzeige aufgenommen hat, auch nicht im Nachhinein, kritisieren wir. Andere Aussagen Beteiligter sind uns nicht bekannt.

Störungen und Behinderungen der Faschisten:
AfD-Funktionär nimmt als „Journalist“ Demoteilnehmer auf

Der AfD-Funktionär Sebastian Weber, Mitglied der AfD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Leipzig sowie im Rat der Stadt Zwenkau, störte die Demonstration als vermeintlicher Journalist. Seine journalistische Tätigkeit besteht in einem eigenen Youtube-Kanal unter dem Pseudonym „WeichreiteTV“. Wir haben die Polizei aufgefordert, seine Aufnahmen der Demonstranten zu unterbinden. Die Einsatzleitung verweigerte dies aber unter Verweis auf die Pressefreiheit; wir betrachten es dagegen als eine Gefährdung der Demonstrationsteilnehmerinnen und -teilnehmer und einen Missbrauch der Pressefreiheit, wenn einem AfD-Funktionär erlaubt wird, Antifaschistinnen und Antifaschisten bei einer Demonstration aus nächster Nähe zu filmen. Außerdem rief er den Demonstranten mehrfach zu: „Ihr kämpft für den Faschismus!“ Gegen diese offensichtliche Beleidigung prüfen wir rechtliche Schritte.

Diese Form der Störung des Gegenprotests ist in Rade neu; nicht neu ist hingegen, dass die AfD, entweder direkt oder über Strohmänner, Pseudokundgebungen direkt vor ihren Saalveranstaltungen anmeldet, um dann die Polizei zu instumentalisieren, indem diese eine größere Distanz zwischen Protest und AfD-Veranstaltung durchsetzt. Es ist das vierte Mal, dass dies in Radevormwald so vorkam. Wir stehen mit der Polizei darüber im Austausch, wie sich ein solcher offensichtlicher Missbrauch des Versammlungsrechts in der Zukunft beenden lässt.

Gemeinsam erreichen wir mehr: Auswertungstreffen am 4. Mai

Diese Demonstration war ein großer und wichtiger Erfolg.

Erstens, weil es gelang, in kurzer Zeit unter schwierigen Bedingungen eine große Zahl Menschen gegen die Hetze der AfD zu mobilisieren.

Zweitens, weil es gelang, zwei zuvor parallel geplante Kundgebungen zusammenzuführen und so gemeinsam eine viel größere Breite zu erreichen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen sowohl aus verschiedenen Parteien, als auch der allgemeinen Bevölkerung. Sie demonstrierten, diskutierten und solidarisierten sich miteinander über weltanschauliche Grenzen hinweig.

Auf dieser verbindenden Erfahrung wollen wir aufbauen und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten intensivieren. Hierzu laden wir am 4. Mai um 18 Uhr zu einem Auswertungstreffen in den Nebenraum des Cafés „Zum Rathaus“ in die Oststraße 17 in Radevormwald ein. Wenn nötig, wollen wir auch die Online-Teilnahme ermöglichen. Dann wollen wir die Demonstration und Kundgebung umfassender auswerten und dabei auch Fehler und Verbesserungsvorschläge diskutieren, denn wir gehen davon aus, dass wir auch in Zukunft kurzfristig Gegenkundgebungen gegen die AfD in unserer Stadt organisieren müssen werden. Als Radevormwalderinnen und Radevormwalder sehen wir uns aber nun auch in der Pflicht, unsere Nachbarn bei ihren Kämpfen gegen die Faschisten zu unterstützen.

Soweit wir wissen, plant die faschistische AfD in Gevelsberg für den 17.05. eine Versammlung, zu der eine große Zahl Teilnehmer erwartet wird. Das Bündnis „Gevelsberg gegen Rechts“ wird dagegen bestimmt Aktivitäten entwickeln, die wir solidarisch unterstützen möchten. Auch das wollen wir am 4. Mai diskutieren.

AfD-Verbot sofort – Für ein umgehendes Verbot der faschistischen AfD auf Grundlage des Potsdamer Abkommens! Alle zusammen gegen den Faschismus!

<strong>Jusos und Grüne demonstrieren gemeinsam mit Rundem Tisches gegen Rechts</strong>

Jusos und Grüne demonstrieren gemeinsam mit Rundem Tisches gegen Rechts

Unser Hauptanliegen ist der Kampf gegen den modernen Faschismus. In Radevormwald heißt das vor allen Dingen: die AfD. Jusos und Grüne teilen dieses Anliegen und wir begrüßen grundsätzlich, dass die Jusos ihrerseits, wenn auch unabhängig von uns, sofort die Initiative zu Protesten ergriffen hatten, denen 

<strong>Demo gegen AfD-Veranstaltung in Radevormwald: Die echten Verbrecher sind hellblau!</strong>

Demo gegen AfD-Veranstaltung in Radevormwald: Die echten Verbrecher sind hellblau!

In Radevormwald, einer Stadt mit einer unterdurchschnittlichen Verbrechensstatistik, aber einer im Oberbergischen Kreis überdurchschnittlichen Statistik im „Phänomenbereich“ „Politisch motivierte Kriminalität -rechts-“, organisiert die AfD zum 22. April (zwei Tage nach Hitlers Geburtstag) im Bürgerhaus eine Veranstaltung mit dem Titel „Kriminalität, Clans, Kontrollverlust – Was läuft 

<strong>Internationale Wochen gegen Rassismus in Radevormwald: „Gemeinsam im Ort – gleich an Würde“</strong>

Internationale Wochen gegen Rassismus in Radevormwald: „Gemeinsam im Ort – gleich an Würde“

Austausch & Diskussion zu Diskriminierung im öffentlichen Raum – eine Veranstaltung vom Runden Tisch gegen Rechts und der Integrationsagentur der Caritas Oberberg

Wann? Samstag, 21. März – 16:00 Uhr
Wo? Im Mehrzweckraum des Bürgerhauses Radevormwald (Schloßmacherstr. 4, 42477 Radevormwald)

In einem Impulsbeitrag wird Jamel Othmani (Caritas) aus sozialräumlich-pädagogischer Perspektive über den Umgang Diskriminierung sprechen. Darauf aufbauend wollen wir uns in verschiedenen Formaten mit dem Problem befassen sowie Vorschläge und Ideen entwickeln. Wie wird Diskriminierung erlebt? Wie kann man ihr begegnen? Wie kann man als Beobachter:in einschreiten und Betroffene unterstützen? Was sollte und was kann die Politik tun – und was jeder Einzelne? Wir wollen mit diesem Abend nicht nur ein Zeichen setzen und einen einmaligen Anlaufpunkt für Betroffene Anbieten, sondern einen Schritt machen, um im Kampf gegen die Diskriminierung in Radevormwald voran zu kommen.

Wir wollen einander kennen lernen: Zum Abschluss der Veranstaltung laden wir die Teilnehmer zum gemeinsamen Essen ein.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden für die Arbeit des Runden Tisches gegen Rechts aber sehr willkommen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, hilft uns aber bei der Planung des Tages: info@rtgr.de

Weitere Informationen über die Veranstalter:
Runder Tisch gegen Rechts Radevormwald: https://rtgr.de/wer-wir-sind/
Integrationsagentur der Caritas Oberberg: https://www.caritas-oberberg.de/hilfen-angebote/flucht-integration/integrationsagentur/index.html

Die Veranstaltung ist ein Beitrag zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 vom 16. bis zum 29. März 2026, die in diesem Jahr unter folgendem Motto stehen:
„100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“
Weitere Informationen: https://stiftung-gegen-rassismus.de/aktionswochen/internationale-wochen-gegen-rassismus

<strong>Neujahrsgruß vom Runden Tisch</strong>

Neujahrsgruß vom Runden Tisch

Wir wünschen allen unseren Freundinnen und Freunden, unseren Bündnispartnerinnen und -partnern und allen, mit denen wir 2025 zusammenarbeiten konnten, ebenso wie den Menschen in unserer Stadt Radevormwald ein frohes neues Jahr 2026. Das letzte Jahr war voller Herausforderungen – die meisten haben wir gut bewältigt. 

<strong>Postkarten für den Weihnachtsmarkt</strong>

Postkarten für den Weihnachtsmarkt

Leider können wir uns nicht direkt an dem Weihnachtsmarkt mit einem Stand beteiligen. Obwohl es hieß, dass der Weihnachtsmarkt allen Vereinen offen steht, wurde unsere Anmeldung zurück gewiesen – politisch begründet, denn “politische Informationsstände” seien grundsätzlich nicht erwünscht, um den “unpolitischen und festlichen Charakter” zu 

<strong> Stadtbild-Debatte: Runder Tisch steht zum Netzwerk gegen Rechts </strong>

Stadtbild-Debatte: Runder Tisch steht zum Netzwerk gegen Rechts

Die aktuelle Diskussion um die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz hat bundesweit viele Menschen bewegt und besorgt. Seine Äußerungen werfen Fragen nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und dem Umgang mit Vielfalt auf. Das Netzwerk gegen Rechts (NgR) hat sich ebenfalls zu den Aussagen von Merz im Speziellen und der Debatte im allgemeinen kritisch geäußert.
 
Wir stimmen der Einschätzung des NgR ausdrücklich zu: Die Äußerungen von Merz über ein angebliches “Problem im Stadtbild” im Kontext der Migration sind verallgemeinernd und wirken ausschließlich spaltend. Solche Debatten tragen nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit realen gesellschaftlichen Herausforderungen bei, sondern schüren Vorurteile, Ab- und Ausgrenzung. Wir kennen diese Argumentation aus unserer Gründungszeit in den Zweitausendern von Akteuren der „Neuen Rechten“, die über eine vermeintlich kulturell und religiös begründete Kritik rassistische Vorurteile in die Gesellschaft tragen wollten. Es ist höchst beunruhigend, dass diese Argumente nun fast wortgleich von dem Bundeskanzler und weiteren führenden Politikern vor allen Dingen der Union wiederholt werden.
 
Das NgR weist zurecht darauf hin, dass Vielfalt kein zu bekämpfendes Problem ist, sondern eine Stärke einer solidarischen Gesellschaft und eines Landes. Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte prägten und prägen immer schon Stadtbild und die lebendige Gesellschaft. Politische Verantwortungsträger müssen sich wieder stärker in der Pflicht sehen, diesen Zusammenhalt zu fördern, anstatt mit unbedachter Rhetorik Spaltung voran zu treiben. Die „Stadtbild“-Diskussion ist eine Scheindebatte.
 
Deutschlands Geschichte zeigt deutlich, wohin die Schuldverschiebung auf Sündenböcke führen kann. Daher ist es gerade heute wichtig, solidarisch für eine offene, respektvolle und demokratische Gesellschaft einzustehen.

<strong>Runder Tisch empfiehlt vier Listen zur Kommunalwahl 2025 in Radevormwald</strong>

Runder Tisch empfiehlt vier Listen zur Kommunalwahl 2025 in Radevormwald

In Radevormwald wird am 14. September unter anderem der Stadtrat nach fünf Jahren neu gewählt. Der Runde Tisch gegen Rechts hat den Parteien und Wählerinitiativen in der letzten Woche jeweils drei Fragen zugesendet. Nach Auswertung der Antworten sprechen wir eine Wahlempfehlung für vier der sieben kandidierenden Listen aus, sowie ausdrücklich gegen die Wahl von zwei

<strong>Neofaschisten attackieren Schilder gegen Rassismus eine Woche vor Kommunalwahl</strong>

Neofaschisten attackieren Schilder gegen Rassismus eine Woche vor Kommunalwahl

Wir haben heute Abend um 19:30 Uhr erfahren, dass neofaschistische Aufkleber aus dem Dunstkreis der AfD an dem städtischen Schild „Wir sind bunt! Kein Platz für Rassismus in Radevormwald“ am Ortseingang Dahlerau an der Wuppertalstraße (L 414) angebracht wurden. Mit den Aufklebern wurde der Schriftzug