Schlagwort: Pressemitteilung

<strong>Postkarten für den Weihnachtsmarkt</strong>

Postkarten für den Weihnachtsmarkt

Leider können wir uns nicht direkt an dem Weihnachtsmarkt mit einem Stand beteiligen. Obwohl es hieß, dass der Weihnachtsmarkt allen Vereinen offen steht, wurde unsere Anmeldung zurück gewiesen – politisch begründet, denn “politische Informationsstände” seien grundsätzlich nicht erwünscht, um den “unpolitischen und festlichen Charakter” zu 

<strong> Stadtbild-Debatte: Runder Tisch steht zum Netzwerk gegen Rechts </strong>

Stadtbild-Debatte: Runder Tisch steht zum Netzwerk gegen Rechts

Die aktuelle Diskussion um die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz hat bundesweit viele Menschen bewegt und besorgt. Seine Äußerungen werfen Fragen nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und dem Umgang mit Vielfalt auf. Das Netzwerk gegen Rechts (NgR) hat sich ebenfalls zu den Aussagen von Merz im 

<strong>Runder Tisch empfiehlt vier Listen zur Kommunalwahl 2025 in Radevormwald</strong>

Runder Tisch empfiehlt vier Listen zur Kommunalwahl 2025 in Radevormwald

In Radevormwald wird am 14. September unter anderem der Stadtrat nach fünf Jahren neu gewählt. Der Runde Tisch gegen Rechts hat den Parteien und Wählerinitiativen in der letzten Woche jeweils drei Fragen zugesendet. Nach Auswertung der Antworten sprechen wir eine Wahlempfehlung für vier der sieben kandidierenden Listen aus, sowie ausdrücklich gegen die Wahl von zweien.

1) Wir sprechen uns gegen die Wahl der insbesondere auch in Radevormwald faschistischen AfD sowie der FDP aus. Die FDP hat unsere Fragen nicht beantwortet. In der letzten Ratsperiode hatte sie außerdem einen AfD-Antrag zur Flüchtlingspolitik aktiv unterstützt. Hierzu hat sie ebenfalls keine Stellung genommen. Unter diesen Umständen können wir daher nur von der Wahl der FDP abraten.

2) Wir sprechen uns nicht für die Wahl der UWG aus. Die UWG hat unsere Fragen zur Kommunalwahl nicht beantwortet. Im Rat hat sie nach unserer Kenntnis bislang weder direkt mit der AfD kooperiert, noch aktiv gegen sie gearbeitet.

3) Wir sprechen uns für die Wahl von CDU, den Grünen, dem Linken Forum und der SPD aus. Grüne, Linkes Forum und SPD unterstützen ein Verbot der AfD und haben sich klar gegen jede Zusammenarbeit positioniert, das Linke Forum und die SPD dabei ausdrücklich für eine offensive Auseinandersetzung auch im Rat. Sie positionierten sich konstruktiv zum Umgang mit Geflüchteten und lehnten anlasslose Überwachungen und Kontrollen im öffentlichen Raum ab. Die CDU bekennt sich zum Unvereinbarkeitsbeschluss der Bundespartei gegenüber der AfD und schließt jede Zusammenarbeit aus. Kritisch sehen wir, dass die CDU zur Unterbringung Geflüchteter erklärt, die „Grenzen der Belastbarkeit (sind) erreicht“. Das ist eine Argumentation in Richtung von „das Boot ist voll“. Sie stellt die Schwierigkeiten in den Vordergrund. Zu Überwachung, Kontrollen und Datenschutz verweist sie auf den Bund und wünscht sich (wie auch Grüne und SPD in Form einer Polizeistation) „mehr sichtbare Präsenz von Ordnungskräften“.

Folgend veröffentlichen wir die Antworten der Parteien zu den jeweiligen Fragen.

Alle Parteien führten wir in jeweils alphabetischer Reihenfolge auf.

Wir danken den Parteien vielmals für die Mitwirkung.


Frage 1: Was ist Ihre Haltung zum Umgang mit der AfD?

CDU
Es besteht für die CDU Deutschlands ein Unvereinbarkeitsbeschluss mit der AfD, der uneingeschränkt vom Ortsverband Radevormwald übernommen wird. Es wird keine Zusammenarbeit (bspw. in Form von gemeinsamen Anträgen, Listenverbindungen o.ä.) in Radevormwald zwischen CDU und AfD geben.

Grüne
Wegregieren kann man sie nicht, das hat die Erfahrung der letzten Jahre deutlich gemacht. Sie ist verfassungsfeindlich und gehört verboten. Im Rat sind sie nicht aktiv, was erst einmal positiv ist – in 5 Jahren haben sie (meines Kenntnisstands nach) nur insgesamt 3 Anträge gestellt. Eine Zusammenarbeit steht außer Frage, zwischen unseren Parteien existiert keinerlei Kontakt, das wird auch in Zukunft so bleiben.

Linkes Forum
Wir sind der Ansicht, dass die AfD eine faschistische Partei ist, die nach dem Potsdamer Abkommen umgehend zu verbieten ist. Dass sie eine relevante Unterstützung unter den Wählerinnen und Wählern hat, unterstreicht nur, wie dringend notwendig es ist, diese Partei und ihre Strukturen jetzt zu zerschlagen. Wir verweigern und kritisieren jede Zusammenarbeit mit der Partei, aber betreiben Überzeugungsarbeit gegenüber ihren Wählerinnen und Wählern. Im Rat werden wir nicht schweigen, sondern die AfD offen angreifen.

SPD
Die AfD vertritt rechtskonservative und rechtsextreme Positionen, die mit sozialdemokratischen Werten unvereinbar sind. Eine Zusammenarbeit im Stadtrat kommt deshalb nicht in Frage. Uns ist wichtig, AfD-Inhalte klar zu benennen und ihnen offensiv zu widersprechen – sowohl im Rat als auch in der Öffentlichkeit. Nur durch eine inhaltliche Auseinandersetzung können wir deutlich machen, dass die AfD keine Lösungen für die Probleme unserer Stadt bietet. Ein Parteiverbot gehört nicht zu unseren kommunalen Aufgaben. Inwieweit dies auf Bundesebene erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Die SPD gehört zu den Befürwortern, ein Parteiverbot anzustreben.


Frage 2: Wie stehen Sie zur Unterbringung Geflüchteter in unserer Stadt, deren Integration und Finanzierung?

CDU
Die Unterbringung Geflüchteter in Radevormwald stellt die Stadtgesellschaft, Verwaltung und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer regelmäßig vor große Herausforderungen. Im Rahmen der Gesetze ist es selbstverständlich, dass Geflüchtete in Radevormwald untergebracht werden. Es muss aber auch deutlich gemacht werden, dass die Grenzen der Belastbarkeit erreicht sind, und ein uneingeschränkter Zuzug von Geflüchteten die Kommunen überfordern werden. Wir sind überzeugt davon, dass es der neuen Bundesregierung gelingt, hier für eine Verbesserung der Situation zu sorgen.

Grüne 
Die Bezahlkarte ist rassistisch und ineffizient, sie kostet die Verwaltung nur Geld und bedeutet einen erheblichen Mehraufwand. Daher sind wir froh, dass die Bezahlkarte in Radevormwald nicht eingeführt wurde. Geflüchtete sind vorzugsweise in Wohnungen unterzubringen, Unterkünfte können nur eine temporäre Lösung sein. Es sollte sowohl ein Recht als auch eine Pflicht auf Sprachkurse geben, denn Sprache verbindet. Allerdings ist das Angebot, gerade in kleineren Kommunen oft nicht ausreichend… trotzdem müssen wir mehr Integrationsangebote schaffen und besser finanzieren. Integration ist ein kommunales Querschnittsthema und muss zwangsläufig mit Themen wie Soziales und ÖPNV zusammengedacht werden.

Linkes Forum
Behandelt man einen Menschen anständig, so wird er sich in aller Regel wie ein anständiger Mensch benehmen. Die Unterbringung Geflüchteter in der ehemaligen Grundschule in der Blumenstraße in Radevormwald ist würdelos. Das LF will Geflüchtete in unserer Stadt in Wohnungen unterbringen. Leerstand haben wir genug. Wir sind für die Gleichbehandlung und Gleichstellung aller Menschen. Geflüchtete müssen über eigenes Geld frei verfügen können. Sprachkurse sind eine notwendige Hilfestellung an Geflüchtete – Stadt und Kreis stehen in der Pflicht, sie in ausreichendem Umfang anzubieten. Wir stehen zum Recht auf Flucht und Asyl auf antifaschistischer Grundlage. Die Abschiebepolitik der bürgerlichen Parteien ist unvereinbar mit internationalem Recht ebenso wie dem Grundgesetz. Sie leisten damit dem modernen Faschismus der AfD Vorschub. Gegen Abschiebungen durch diese verbrecherische Politik halten wir Widerstandshandlungen von Dritten nicht nur für berechtigt, sondern für vorbildlich.

SPD
Wir sprechen lieber von „Menschen mit Migrationserfahrung”, da die Gründe für Zuwanderung sehr unterschiedlich sind und nicht alle unter den Begriff „Geflüchtete” fallen. Für die erste Zeit ist die Unterbringung in Sammelunterkünften sinnvoll, weil dort eine schnelle Versorgung und Betreuung möglich ist. Dauerhaft sollen die Menschen aber die Chance bekommen, eigenständig zu wohnen. Was die sogenannte Bezahlkarte betrifft: Diese Regelung sollte, wenn überhaupt, landesweit einheitlich getroffen werden und ist nicht Sache der Kommune. Grundsätzlich halten wir Leistungen in Form von Geld für besser geeignet, weil sie Selbstbestimmung ermöglichen und Integration erleichtern. Unverzichtbar ist außerdem, dass alle Betroffenen an Sprach- und Integrationskursen teilnehmen – denn nur so kann Teilhabe im Alltag, in Schule und im Beruf gelingen.


Frage 3: Was ist Ihre Position zur inneren Sicherheit(spolitik)?

CDU 
Hier möchten wir auf das Kapitel „Ordnung und Sicherheit“ in unserem Wahlprogramm „Zukunftsplan Radevormwald“ verweisen, welches unter www.cdu-radevormwald.de verfügbar ist.
Einleitend haben wir uns hier wie folgt positioniert: Ein funktionierendes Gemeinwesen braucht Ordnung, Sicherheit und gegenseitigen Respekt. Nur dort, wo sich Menschen sicher fühlen – auf Straßen, Plätzen, in Schulen, Bussen und an Treffpunkten – kann Vertrauen wachsen und ein gutes Miteinander entstehen. In Radevormwald erleben viele Bürgerinnen und Bürger jedoch, dass die Präsenz der Ordnungskräfte zunehmend schwindet. Die Ergebnisse unserer Ideenschmiede haben deutlich gezeigt: Viele Radevormwalderinnen und Radevormwalder fühlen sich relativ sicher – doch sie verbinden dieses Sicherheitsgefühl zunehmend mit einer klaren Erwartung: mehr sichtbare Präsenz von Ordnungskräften. Auch wir setzen uns dafür ein, dass Radevormwald wieder eine vollständige Polizeiwache erhält. Solange dies aber nicht der Fall ist, werden wir unsere Rolle als kommunale Ordnungsbehörde neu denken und den kommunalen Ordnungsdienst ausbauen.
Wichtig ist auch der Bereich der Jugendprävention, die schon in den Schulen beginnt. Unter „Schulsozialarbeit weiterentwickeln“ heißt es bspw. in unserem Wahlprogramm: „Gute Jugendpolitik braucht Präsenz in der Schule gerade jetzt, wo immer wieder von Mobbing in den Schulen berichtet wird. Wir setzen uns für eine stärkere Verzahnung von Jugendhilfe, Schule und Elternarbeit sowie für eine langfristige Finanzierung und den Ausbau der Schulsozialarbeit ein.“
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir im Kommunalwahlkampf in Radevormwald auf lokale Aussagen beschränken. Darüber hinaus ist die Einhaltung von Recht und Gesetz im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung auf Basis unseres Grundgesetzes für uns selbstverständlich. Hier haben wir Vertrauen in die deutschen Strafverfolgungsbehörden und Gerichte.

Grüne 
Sicherheit ist subjektiv und oft ein Gefühl, das vermittelt wird. Die Statistik zeigt, dass der OBK der sicherste Landkreis in NRW ist, daher ist es vollkommen nachvollziehbar, dass wir in Radevormwald keine Polizeiwache mehr haben. 
Racial Profiling ist eine ernste Gefahr für unser gesellschaftliches Zusammenleben, Personen dürfen nicht grundlos kontrolliert werden.
Datenschutz ist ein hohes Gut, das gewahrt werden muss. Überwachungen können als ultima ratio bzw. wenn begründeter Verdacht besteht, eingesetzt werden. Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte sind hier sorgfältig abzuwägen.
Ein Messerverbot ist keine nachhaltige und sinnvolle Lösung für mehr Sicherheit.

Linkes Forum
Vorweg bemerkt halten wir die Debatte um die „subjektive Sicherheit“ für fehlgeleitet. Sicherheit ist eine Frage, über die objektiv gesprochen werden muss. Argumentiert man subjektiv, rechtfertigt man schlimmstenfalls sogar rassistische Vorurteile (deutsche Rassisten fühlen sich von afrikanischen Menschen bedroht, ohne, dass diese irgendwas dagegen tun könnten). Eine Verstärkung uniformierter Ordnungskräfte in der Öffentlichkeit kann übrigens nicht nur das Sicherheitsgefühl steigern, sondern bei denjenigen, die staatliche Verfolgung und Repression erfahren haben, das Gefühl von Unsicherheit erhöhen.
Wir sind vor allen Dingen gegen einen Ausbau des kommunalen Ordnungsdienstes (KOD). Noch vor wenigen Jahren wäre es verboten gewesen, in einer nachgemachten Polizeiuniform aufzutreten, ohne polizeiliche Befugnisse zu haben. Aus gutem Grund: Angehörige des KOD erwecken den Eindruck, sie hätten Mittel und Rechte, über die sie tatsächlich nicht verfügen. Damit können sie schlimmstenfalls auch selbst in Gefahr geraten.
Was allerdings gewährleistet werden muss, ist, dass ähnlich der Nothilfefrist bei Rettungsdiensten, auch die Polizei, wenn alarmiert, zeitnah am Ort des Geschehens sein muss. Wartezeiten von über zwei Stunden sind völlig unakzeptabel und gefährden Menschenleben. Ob das durch eine eigenständige Wache oder Streifenwagen in Radevormwald gewährleistet wird, ist für uns nicht von Bedeutung.
Anlasslose Kontrollen und Überwachung im öffentlichen Raum und im Internet lehnen wir entschieden ab. Genauso sind wir gegen wirkungslose Verbote, wie zum Besitz oder Mitführen von Messern. Stattdessen setzen wir uns für den Datenschutz ein und wollen Menschen befähigen, sich der pauschalen Überwachung wirksam zu entziehen.

SPD 
Innere Sicherheit bedeutet für Sozialdemokraten, dass sich alle Menschen in Radevormwald sicher- und wohlfühlen können. Pauschale Repressionen oder eine flächendeckende Überwachung lehnen wir ab. Polizeikontrollen im öffentlichen Raum sind dann sinnvoll, wenn es konkrete Anlässe gibt. Eine dauerhafte und sichtbare Polizeipräsenz ist aber wirkungsvoller als immer neue Überwachungstechniken. Deshalb sprechen wir uns dafür aus, dass Radevormwald eine feste Polizeistation hat, die regelmäßig besetzt ist und für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar bleibt. So stärken wir das Sicherheitsgefühl vor Ort.
Insbesondere müssen wir aber weiterhin bei Präventionsarbeit, Jugendarbeit und sozialen Angeboten investieren und sie auch gezielt ausbauen – denn Sicherheit entsteht auch durch ein starkes Miteinander.

<strong>Neofaschisten attackieren Schilder gegen Rassismus eine Woche vor Kommunalwahl</strong>

Neofaschisten attackieren Schilder gegen Rassismus eine Woche vor Kommunalwahl

Wir haben heute Abend um 19:30 Uhr erfahren, dass neofaschistische Aufkleber aus dem Dunstkreis der AfD an dem städtischen Schild „Wir sind bunt! Kein Platz für Rassismus in Radevormwald“ am Ortseingang Dahlerau an der Wuppertalstraße (L 414) angebracht wurden. Mit den Aufklebern wurde der Schriftzug 

Junge Leute protestieren spontan gegen AfD-Infostand

Junge Leute protestieren spontan gegen AfD-Infostand

Am vergangenen Mittwoch hatte die AfD ihren faschistischen Landratskandidaten Jürgen Braun nach Radevormwald eingeladen. Auch der jetzige AfD-Fraktionsvorsitzende in Radevormwald, Udo Schäfer, der früher schon als Fraktionsvorsitzender von “pro NRW” und “pro Deutschland” im Stadtrat saß, würde vor Ort sein.

<strong>Voll daneben: Junge Union erklärt Grüne Jugend zum Fall für den Verfassungsschutz</strong>

Voll daneben: Junge Union erklärt Grüne Jugend zum Fall für den Verfassungsschutz

Die „Junge Union“ (Jugendverband der CDU) hat auf Instagram erklärt, die „Grüne Jugend“ (Jugendverband von Bündnis 90/Die Grünen) sei ein Fall für den Verfassungsschutz. Zum Anlass nahm die „Junge Union“, dass eine Vorsitzende der „Grünen Jugend“ einen Pullover mit „ACAB“-Aufdruck trug. Der offizielle Instagram-Account der „Jungen Union Radevormwald“ hat das geliked. Wir kritisieren das scharf und sind solidarisch mit der „Grünen Jugend“ gegen diesen maßlosen Angriff.

In Deutschland besteht aktuell eine akute Gefahr durch eine moderne Form des Faschismus, den im Parlament die AfD vertritt. In dieser Lage ist die Instagram-Kampagne der „Jungen Union“ nicht nur geschmacklos, sondern gefährlich. Es ist eine gewissenlose Ablenkung von der tatsächlichen Herausforderung an die bürgerliche Demokratie, der die Mutterpartei der „Jungen Union“ unter Bundeskanzler Merz leider mehr Vorschub leistet, als dass sie sie bekämpft.

Wir unterstützen den hinter der Abkürzung ACAB stehenden Slogan „All Cops Are Bastards“ (dt. „Alle Polizisten sind Bastarde“) nicht, auch wenn wir Kritik an dem Vorgehen der Polizei und nach den sich wiederholenden Fällen der Verharmlosung und Vertuschung neofaschistischer Straftaten und sogar Terrorakte durch Staatsschutz und Verfassungsschutz ernste Zweifel an der Integrität, dem Demokratieverständnis sowie der Verfassungstreue des Apparats als solchem haben, aber nicht jedes einzelnen Polizisten.

Die „Junge Union“ sagt dazu: „Mehr Demokratieverachtung geht kaum.“ Das zeigt ein Demokratieverständnis, das die Autorität des staatlichen Gewaltmonopols als Garant der Demokratie sieht, und nicht die Beteiligung der breiten Masse der Bevölkerung an den politischen Prozessen – das kommt dem Weltbild der AfD gefährlich nahe. Das wiederum finden wir deutlich besorgniserregender, als den Pullover einer jungen Grünen.

Wahlempfehlung des Runden Tisches gegen Rechts zur Bundestagswahl 2025

Wahlempfehlung des Runden Tisches gegen Rechts zur Bundestagswahl 2025

Keine Stimme den Faschisten und ihren Kollaborateuren! Einleitende Erläuterung: Wir werden uns in dieser Wahlempfehlung nicht allein gegen die Wahl faschistischer, faschistoider oder anderweitig rechtsextremer Parteien aussprechen. Bereits in der Kommunalwahl 2020 haben wir von der Wahl einer Wählerinitiative abgeraten, die sich offen für eine 

“Linken-Szene”-Gründung? Runder Tisch verlangt Richtigstellung

“Linken-Szene”-Gründung? Runder Tisch verlangt Richtigstellung

Der Runde Tisch gegen Rechts verlangt Richtigstellungen von der Bergischen Morgenpost und dem RGA wegen des in beiden Zeitungen weitestgehend gleichlautenden Artikels von Cristina Segovia-Buendía. Diese hatte behauptet, dass sich der Runde Tisch gegen Rechts “hauptsächlich aus der Linken-Szene (…) gründete.“

Die AfD kommt nach Radevormwald: <strong>Demo gegen rechts am 12.2. ab 18 Uhr auf dem Schloßmacherplatz!</strong>

Die AfD kommt nach Radevormwald: Demo gegen rechts am 12.2. ab 18 Uhr auf dem Schloßmacherplatz!

Die AfD bezieht zunehmend offen faschistische und rassistische Positionen. Dadurch, dass bürgerliche Parteien solche Positionen (vor allem in der Migrations- und Innenpolitik) übernehmen und teilweise gerade in diesen Fragen mit der AfD zusammen arbeiten, ist eine gefährliche Situation entstanden. Die Bundestagswahl 2025 steht daher auch unter dem Zeichen des Kampfs gegen den Faschismus. Gegen diese Gefahr sind alleine in diesem Jahr wieder weit mehr als eine halbe Million Menschen auf die Straße gegangen!

Jetzt hat die AfD für den 12. Februar eine Veranstaltung mit dem Thema „Kriminalität im Kontext der offenen Grenzen“ in unserer Stadt angekündigt. Wir wissen, dass dieses Thema nur ein Sprungbrett für rassistische Hetze gegen Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund sein wird. Dafür werden wieder die öffentlichen Räume des Bürgerhauses, das mit unser aller Geld finanziert wird, zur Verfügung gestellt. Es ist beschämend, dass die Stadtverwaltung unter Bürgermeister Mans nicht einmal den Versuch unternimmt, solche Veranstaltungen in städtischen Räumen zu verhindern.

Der Runde Tisch gegen Rechts ruft deshalb unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt! Auf die Straße gegen die AfD!“ zu einer Protestkundgebung auf dem Schloßmacherplatz vor dem Bürgerhaus ab 18 Uhr auf.

Bereits heute Abend wird ein erstes Vorbereitungstreffen stattfinden. Wir wünschen uns ein buntes Programm und laden die Vertreterinnen und Vertreter der demokratischen Parteien, der Religionsgemeinschaften, der Vereine, der Initiativen und Bündnisse gegen Rechts aus dem Umland hiermit ein, mit einer Rede oder einem kulturellen Beitrag das Bild des Protests mit zu prägen. Bringt Eure Flaggen, Transparente und Megafone mit – für einen bunten und unüberhörbaren Protest: Alle zusammen gegen den Faschismus!


Hier haben wir ein Sharepic online gestellt, dass wir Euch alle bitten, über Eure Netzwerke weiter zu verbreiten.

„Neue Räume mutig betreten“, eine Veranstaltung zur Interkulturellen Woche

„Neue Räume mutig betreten“, eine Veranstaltung zur Interkulturellen Woche

Am 30.10.2024 um 18 Uhr laden Runder Tisch gegen Rechts, Caritas Oberberg und Freundeskreis Flüchtlingssolidarität zu einer Impulsveranstaltung im Bürgerhaus, die gegen die Rechtsentwicklung Mut machen soll.

<strong>Volksverhetzung: „Wir sind ein Ort für Rassismus“</strong>

Volksverhetzung: „Wir sind ein Ort für Rassismus“

Nach nur 3 Wochen erneut faschistischer Anschlag auf Schilder gegen Rassismus in den Wupperorten Drei Wochen nach dem letzten Anschlag auf die städtischen Schilder „Wir sind bunt! Kein Platz für Rassismus in Radevormwald“, bei dem die drei Schilder in den Wupperorten gestohlen wurden, wurden dieselben